So .. nun würde ich gerne von euch wissen ob ihr schonmal einen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt mit eurem Fiat 500 hattet?
Also konkret ob ihr mit dem Fiat 500 schonmal liegengeblieben seit und abgeschleppt werden musstet?
Es geht mir hier ganz klar nicht um von euch geplante Werkstattbesuche wegen welchem Problem auch immer.
In der letzten Umfrage wollte ich wissen ob ihr Winterprobleme mit dem Fiat 500 hattet?
Hier nun das Ergebnis der Umfrage:
Ja, mehrere der genannten -> 6%
Ja, Kaltstartprobleme -> 6%
Ja, aber andere -> 7%
Ja, Leuchte für defekte Servolenkung -> 9%
Ja, Drehzahlschwankungen -> 16%
Nein, keine Probleme -> 56%
Insgesamt wurden 274 Stimmen abgegeben.
Sehen wir es mal positiv .. immerhin haben 56% von euch keine Probleme mit dem Fiat 500 im Winter .. wobei auch mehr 16% die Drehzahlschwankungen haben und immerhin über 9% die Leuchte für die defekte Servolenkung schonmal gesehen haben. Wenig ist das nicht .. umso trauriger das Fiat bis heute hier nicht nachgebessert hat. Immerhin sind es aber keine kritischen Fehler sondern allenfalls Ärgernisse die einem halt ein bisschen den Spass versauen.
Ich muss sagen das sich mein Fiat diesen Winter sehr sehr wacker schlägt .. ich hatte den ganzen Winter bisher nur 1 mal die Leuchte für die defekte Servolenkung, keine Kaltstartprobleme und auch keine Drehzahlschwankungen (1.2l Maschine). Allerdings habe ich erst vor kurzem eine kleine Öllache unter dem Fahrzeug bemerkt .. als ich nachgesehen habe musste ich feststellen das der Ölmessstab ca. 20 herausgerutscht war. Ob ich ihn nun nicht sorgfältig reingedrückt habe bei der Ölkontrolle kann ich allerdings nicht mehr sagen .. aber ich werde das beobachten.
Sonntag, 31. Januar 2010
Umfrage: Werkstattaufenthalt?
Freitag, 29. Januar 2010
Abarth 500 TC?
Im holländischen Fiat Blog wird aktuell gerade über einen Abarth 500 TC spekuliert .. auf der Roadmap für die Abarth Modelle taucht der 500 TC für dieses Jahr auf. Was aber genau dahinter steckt war bisher nicht erfahren. Fiat bzw. Abarth haben ja einiges mit dem kleinsten Abarth vor. Zum Markstart in den USA bekommt der Abarth dort einen 170 PS Multiair Motor in Europa ist diese Motorisierung bisher noch nicht angekündigt worden und so muss er sich hier mit 135 PS bzw. 160 PS (im esseesse) begnügen.
TC bedeutet "tourism competition" und war in früheren Tagen die Zusatzbezeichnung für leistungsgesteigerte und gewichtsreduzierte Abarth Modelle. Wenn man sich also daran hält ist womöglich ein Abarth zu erwarten der leistungsmäßig über dem esseesse angesiedelt ist.
Vielleicht ist es aber auch nur die Bezeichnung für die 170 PS Multiair Version in Europa .. wir werden uns überraschen lassen.
TC bedeutet "tourism competition" und war in früheren Tagen die Zusatzbezeichnung für leistungsgesteigerte und gewichtsreduzierte Abarth Modelle. Wenn man sich also daran hält ist womöglich ein Abarth zu erwarten der leistungsmäßig über dem esseesse angesiedelt ist.
Vielleicht ist es aber auch nur die Bezeichnung für die 170 PS Multiair Version in Europa .. wir werden uns überraschen lassen.

Abarth TC?
Donnerstag, 28. Januar 2010
Vergleich der Dieselmotoren
Im Fiat 500 gibt es ja seit einigen Monaten neben dem 75 PS 1.3l Multijet Motor auch den 95 PS 1.3l Diesel zu kaufen. Der Preisunterschied beträgt in Deutschland 1000 Euro. Was bekommt man aber für diesen Aufpreis eigentlich alles?
Beschleunigung
75 PS Diesel: 12,5 Sekunden von 0-100 km/h
95 PS Diesel: 10,7 Sekunden von 0-100 km/h
Drehmoment
75 PS Diesel: 145 NM
95 PS Diesel: 200 NM
CO2 Emissionen
75 PS Diesel: 110 g/km
95 PS Diesel: 104 g/km
Topspeed
75 PS Diesel: 165 km/h
95 PS Diesel: 180 km/h
Verbrauch
75 PS Diesel: 4,2l auf 100 km
95 PS Diesel: 3,9l auf 100 km
Die 95 PS Version verfügt außerdem Serienmäßig über Start / Stop Technologie. Beide Motoren haben aber sonst den gleichen Hubraum und erfüllen die EURO 5 Norm. Wenn man also vom Preis mal absieht gibt es nichts das für die 75 PS Version spricht. Selbst der Normverbrauch ist etwas niedriger bei der 95 PS Version. Klar das mit dem Verbrauch ist immer so ne Sache .. in der Regel verbraucht man selbst mehr als die Hersteller angeben .. aber wenn man nachher beide Motoren mit 4,5 - 5 Liter fährt dürfte die 95 PS Version auf der Straße ein ganzes Stück mehr Fahrfreude bereiten als die 75 PS Version.
Beschleunigung
75 PS Diesel: 12,5 Sekunden von 0-100 km/h
95 PS Diesel: 10,7 Sekunden von 0-100 km/h
Drehmoment
75 PS Diesel: 145 NM
95 PS Diesel: 200 NM
CO2 Emissionen
75 PS Diesel: 110 g/km
95 PS Diesel: 104 g/km
Topspeed
75 PS Diesel: 165 km/h
95 PS Diesel: 180 km/h
Verbrauch
75 PS Diesel: 4,2l auf 100 km
95 PS Diesel: 3,9l auf 100 km
Die 95 PS Version verfügt außerdem Serienmäßig über Start / Stop Technologie. Beide Motoren haben aber sonst den gleichen Hubraum und erfüllen die EURO 5 Norm. Wenn man also vom Preis mal absieht gibt es nichts das für die 75 PS Version spricht. Selbst der Normverbrauch ist etwas niedriger bei der 95 PS Version. Klar das mit dem Verbrauch ist immer so ne Sache .. in der Regel verbraucht man selbst mehr als die Hersteller angeben .. aber wenn man nachher beide Motoren mit 4,5 - 5 Liter fährt dürfte die 95 PS Version auf der Straße ein ganzes Stück mehr Fahrfreude bereiten als die 75 PS Version.
Geschrieben von Matthias
in Multiair / Verbrauch / Motoren
um
05:41
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Mittwoch, 27. Januar 2010
Fiat 500C ist zum European Gay Car 2010 gewählt worden
Überraschen tut mich das jetzt nicht wirklich nachdem der Fiat 500 den selben Preis schon 2008 gewonnen hat. Die Trophäe wird alljährlich von vier Schwulen-Vereinigungen aus den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und Deutschland vergeben. Auf Platz zwei landete der Aston Martin DBS Volante. Auf dem dritten Rang der Toyota IQ.
Die Schwulen-Automobilmarke des Jahres (laut Auto Motor und Sport) ist Citroen. Auf den Rängen zwei und drei folgen Aston Martin und Alfa Romeo.
Sieht so aus als ob Schwule einfach einen Sinn für gutes Design, gefällige Linen und Ästhetik haben
Die Schwulen-Automobilmarke des Jahres (laut Auto Motor und Sport) ist Citroen. Auf den Rängen zwei und drei folgen Aston Martin und Alfa Romeo.
Sieht so aus als ob Schwule einfach einen Sinn für gutes Design, gefällige Linen und Ästhetik haben
2 Jahre Fiat 500 in England
Fiat UK feiert dieser Tage den 2. Geburtstag des Fiat 500 auf der Insel in dem Londoner Flagship Store Fiat Marylebone. Für diesen Anlass wurden einige Sonderanfertigungen des 500 zusammengebracht und gemeinsam ausgestellt unter anderem der 500 Capri by Castagna, der 500 Valentino Rossi, 500 by Andy, 500 Diabolika, 500 Ron Arad und der (in England neue) Fiat 500 Pink. In den letzten 2 Jahren wurden nur in Großbritannien mehr als 40.000 Fiat 500 verkauft. Das ganze wurde mit lokaler Prominenz groß gefeiert und die Sondermodelle werden noch bis in den Februar in der Londoner Wigmore Street ausgestellt.


Sondermodelle
Dienstag, 26. Januar 2010
500C am Bondi Beach
Die Aussies kommen diesen Sommer (also jetzt) auch in den Genuss des 500C .. leider bis dato nur in kleiner Stückzahl .. aber immerhin. Das Topmodel mit 1.4l Maschine und Automatik gibts Down Under dann für 30990 Australische Dollar .. was etwa 19800 Euro entspricht die Schaltversion ist etwas günstiger mit 28990 Australischen Dollar was etwa 18500 Euro sind. Der 500C soll in Australien wesentlich exklusiver bleiben als der normale 500 den es ja schon seit einiger Zeit in Australien zu kaufen gibt.

500C in Australien
Montag, 25. Januar 2010
Abarth 500 R3T in freier Wildbahn
Vor kurzem sind die ersten realen Bilder des Abarth 500 R3T aufgetaucht. Er wird dieses Jahr erstmalig bei der Italian Rally Championship und der Trofeo Rally Asfalto eingesetzt. Der Rallye Knirps hat 180 PS und ist für 48.000 Euro (netto und rennfertig) mit Straßenzulassung zu kaufen.



Quelle: www.fiatblog.nl

Abarth 500 R3T

Abarth 500 R3T

Abarth 500 R3T
Quelle: www.fiatblog.nl
Sonntag, 24. Januar 2010
Pink My Ride
Zur Markteinführung des Fiat 500 Pink in England haben sich die Briten (oder besser gesagt ein Brite) was verrücktes ausgedacht .. und zwar bemalt der 28 jährige David Scheide einen weißen Fiat 500 mit pinkem Nagellack und mit einem Nagellackpinsel von Hand. Dabei kann ihm auch noch jeder helfen. Sinn und Zweck? Sowas braucht man heute nicht mehr .. es gilt einfach Aufmerksamkeit zu erregen und das macht er sicher mit seiner Aktion.
Hier könnt ihr euch das ganze live anschauen.
Außerdem könnt ihr dem Jungen auch auf Twitter folgen.
Hier könnt ihr euch das ganze live anschauen.
Außerdem könnt ihr dem Jungen auch auf Twitter folgen.

Pink My Ride
Freitag, 22. Januar 2010
Fiat 500 Pink erreicht die Insel
Die britischen Mädels (und vielleicht auch ein paar Jungs) dürfen sich nun auch ganz offiziell freuen .. die Sonderedition Fiat 500 Pink oder Barbie ist nun auch in Großbritannien erhältlich. Aber es sollen nur 500 Rechtslenker des Sondermodels gebaut werden und man wird sie nur im Internet bestellen könnnen. Nach Frankreich und Japan ist das nun ein weiteres Land wo der Fiat 500 in pink ganz offiziell erhältlich sein wird. Fiat kündigt ganz neben bei noch diverse weitere (neue) Limitierte Editionen des 500 für dieses Jahr an .. wir dürfen also gespannt sein.
Ansonsten soweit ich das beurteilen kann alles wie gehabt:
- 1.2l mit Start/Stop
- Chrome Kit
- schwarze POP Sitze
- Fußmatten mit pinkem 500 Schritzug
- Klimaautomatik
- Sky Dome
- Seitenleisten mit 500 Badge
- pinkes Schlüsselcover
Hier gehts zur Website

Ansonsten soweit ich das beurteilen kann alles wie gehabt:
- 1.2l mit Start/Stop
- Chrome Kit
- schwarze POP Sitze
- Fußmatten mit pinkem 500 Schritzug
- Klimaautomatik
- Sky Dome
- Seitenleisten mit 500 Badge
- pinkes Schlüsselcover
Hier gehts zur Website

Fiat 500 Pink
Donnerstag, 21. Januar 2010
Wie funktioniert Multiair?
Wie funktioniert MultiAir?
Ziel der ganzen MultiAir Entwicklung war es, die Steuerung der Ansaugventile ohne deren Abhängigkeit von der Nockenwelle zu ermöglichen und das Herzstück ist ein neues elektrohydraulische Steuersystem der Ventile welches die Ventile einzeln und unabhängig voneinander steuern kann. In herkömmlichen Benzinmotoren erfolgt die Steuerung der Drehzahl durch Änderung der Dichte der Luft, die über das Drosselklappenventil das Innere der Zylinder erreicht. Hierbei ist ein Leistungsverlust - oder auch “Pumpverlust” - zu verzeichnen. Mit dem MultiAir-System wird dieser Verlust beseitigt. Die Steuerung der Drehzahl erfolgt durch Änderung des Volumens der mit konstanter Dichte eingeblasenen Luft und stützt sich auf die direkte und äusserst flexible Steuerung der Ansaugventile.
Das System bedient sich eines elektrohydraulischen Systems für die Ansteuerung der Ansaugventile: Ein Kolben mit mechanischer Betätigung durch einen Nocken wird über eine durch ein Magnetventil mit Schliesserkontakt gesteuerte Hydraulikkammer mit dem Ansaugventil verbunden.
In diesem Zusammenhang unterscheidet man folgende zwei mögliche Situationen: Ist das Magnetventil geschlossen, entspricht das Öl in der Hydraulikkammer einem festen Körper, der den Hub des mechanischen Nockens der Saugseite auf die Ansaugventile überträgt.
Ist das Magnetventil dagegen geöffnet, kann das Öl in der Hydraulikkammer in einen Niederdruckkreis ablaufen: Folglich werden die Ansaugventile nicht mehr durch das Profil des mechanischen Nockens betätigt und somit durch die wirkende Kraft der saugseitigen Federn geschlossen. Im Endbereich des Hubs zur Schliessung des Ventils wirkt eine Hydraulikbremse, die eine Phase der kontrollierten Annäherung unter jeder Betriebsbedingung sicherstellt. Durch die Steuerung der Zeitpunkte zur Öffnung und Schliessung des Magnetventils ist es möglich, unzählige Öffnungsprofile der Ansaugventile zu erhalten. Auf diese Weise wird die Last des Motors direkt über die Ansaugventile und nicht mehr über das Drosselklappenventil gesteuert.
Das Verhalten des MultiAir-Systems unter drei verschiedenen Aspekten:
1.) Bereitstellung der maximalen Leistung: Das Magnetventil ist durchweg geschlossen, und die vollständige Öffnung der Ventile wird durch das Profil des mechanischen Nockens gewährleistet, das eigens für die Leistung bei hohen Drehzahlen optimiert wurde (lange Öffnungszeiten der Ansaugventile).
2.) Niedrige Drehzahl und volle Last: Das Magnetventil öffnet sich vor der theoretischen Einwirkung des Nockenprofils, wodurch die vorzeitige Schliessung des Ansaugventils erfolgt. Somit wird ein unerwünschter Rückfluss in den Krümmer vermieden und die in den Zylindern eingeschlossene Luftmasse maximiert.
3.) Teillastbedingungen des Motors: Das Magnetventil öffnet sich während des Saughubs und bewirkt somit eine Teilöffnung der Ventile, um je nach angefordertem Drehmoment die Masse der eingeblasenen Luft zu regeln. Alternativ dazu ist es möglich, eine Teilöffnung der Ventile zu erhalten, indem das Magnetventil nach dem Beginn der theoretischen Einwirkung des Profils des mechanischen Nockens schliesst. In diesem Fall strömt die Luft am Eingang der Zylinder schneller ein und verursacht somit eine besonders starke Turbolenz innerhalb der Zylinder. Diese zwei Möglichkeiten der Ansteuerung können für ein und dieselbe Ansaugung auch kombiniert werden: Hierbei findet das so genannte “Multilift” statt, bei dem die Turbolenz und die Verbrennungsgeschwindigkeit mit sehr niedrigen Lasten und Drehzahlen einen Anstieg erfahren.
Zusammenfassend gesehen erlauben die auf die MultiAir-Technologie zurückzuführende Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit die Steuerung der Motorlast über die Ansaugventile, ohne dass das Drosselklappenventil zum Einsatz kommt, sodass die Verbrennung beim Teillastbetrieb weitaus effizienter erfolgt und der Kraftstoffverbrauch somit gesenkt wird.
Hier noch ein Video mit englischen Untertiteln das alles auch sehr anschaulich beschreibt:
Quelle: Schweizer Handbuch zum Alfa Romeo MiTo
Ziel der ganzen MultiAir Entwicklung war es, die Steuerung der Ansaugventile ohne deren Abhängigkeit von der Nockenwelle zu ermöglichen und das Herzstück ist ein neues elektrohydraulische Steuersystem der Ventile welches die Ventile einzeln und unabhängig voneinander steuern kann. In herkömmlichen Benzinmotoren erfolgt die Steuerung der Drehzahl durch Änderung der Dichte der Luft, die über das Drosselklappenventil das Innere der Zylinder erreicht. Hierbei ist ein Leistungsverlust - oder auch “Pumpverlust” - zu verzeichnen. Mit dem MultiAir-System wird dieser Verlust beseitigt. Die Steuerung der Drehzahl erfolgt durch Änderung des Volumens der mit konstanter Dichte eingeblasenen Luft und stützt sich auf die direkte und äusserst flexible Steuerung der Ansaugventile.
Das System bedient sich eines elektrohydraulischen Systems für die Ansteuerung der Ansaugventile: Ein Kolben mit mechanischer Betätigung durch einen Nocken wird über eine durch ein Magnetventil mit Schliesserkontakt gesteuerte Hydraulikkammer mit dem Ansaugventil verbunden.
In diesem Zusammenhang unterscheidet man folgende zwei mögliche Situationen: Ist das Magnetventil geschlossen, entspricht das Öl in der Hydraulikkammer einem festen Körper, der den Hub des mechanischen Nockens der Saugseite auf die Ansaugventile überträgt.
Ist das Magnetventil dagegen geöffnet, kann das Öl in der Hydraulikkammer in einen Niederdruckkreis ablaufen: Folglich werden die Ansaugventile nicht mehr durch das Profil des mechanischen Nockens betätigt und somit durch die wirkende Kraft der saugseitigen Federn geschlossen. Im Endbereich des Hubs zur Schliessung des Ventils wirkt eine Hydraulikbremse, die eine Phase der kontrollierten Annäherung unter jeder Betriebsbedingung sicherstellt. Durch die Steuerung der Zeitpunkte zur Öffnung und Schliessung des Magnetventils ist es möglich, unzählige Öffnungsprofile der Ansaugventile zu erhalten. Auf diese Weise wird die Last des Motors direkt über die Ansaugventile und nicht mehr über das Drosselklappenventil gesteuert.
Das Verhalten des MultiAir-Systems unter drei verschiedenen Aspekten:
1.) Bereitstellung der maximalen Leistung: Das Magnetventil ist durchweg geschlossen, und die vollständige Öffnung der Ventile wird durch das Profil des mechanischen Nockens gewährleistet, das eigens für die Leistung bei hohen Drehzahlen optimiert wurde (lange Öffnungszeiten der Ansaugventile).
2.) Niedrige Drehzahl und volle Last: Das Magnetventil öffnet sich vor der theoretischen Einwirkung des Nockenprofils, wodurch die vorzeitige Schliessung des Ansaugventils erfolgt. Somit wird ein unerwünschter Rückfluss in den Krümmer vermieden und die in den Zylindern eingeschlossene Luftmasse maximiert.
3.) Teillastbedingungen des Motors: Das Magnetventil öffnet sich während des Saughubs und bewirkt somit eine Teilöffnung der Ventile, um je nach angefordertem Drehmoment die Masse der eingeblasenen Luft zu regeln. Alternativ dazu ist es möglich, eine Teilöffnung der Ventile zu erhalten, indem das Magnetventil nach dem Beginn der theoretischen Einwirkung des Profils des mechanischen Nockens schliesst. In diesem Fall strömt die Luft am Eingang der Zylinder schneller ein und verursacht somit eine besonders starke Turbolenz innerhalb der Zylinder. Diese zwei Möglichkeiten der Ansteuerung können für ein und dieselbe Ansaugung auch kombiniert werden: Hierbei findet das so genannte “Multilift” statt, bei dem die Turbolenz und die Verbrennungsgeschwindigkeit mit sehr niedrigen Lasten und Drehzahlen einen Anstieg erfahren.
Zusammenfassend gesehen erlauben die auf die MultiAir-Technologie zurückzuführende Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit die Steuerung der Motorlast über die Ansaugventile, ohne dass das Drosselklappenventil zum Einsatz kommt, sodass die Verbrennung beim Teillastbetrieb weitaus effizienter erfolgt und der Kraftstoffverbrauch somit gesenkt wird.
Hier noch ein Video mit englischen Untertiteln das alles auch sehr anschaulich beschreibt:
Quelle: Schweizer Handbuch zum Alfa Romeo MiTo
Geschrieben von Matthias
in Multiair / Verbrauch / Motoren
um
06:04
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